Klassische Homöopathie


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  "There have been two great revelations in my life.
The first was Bebop, the second was homeopathy."

Dizzy Gillespie


 

 

Behandlungsablauf

 

Für ein kurzes und unverbindliches Vorgespräch stehe ich Ihnen auf Wunsch gerne zur Verfügung.

 

Eine homöopathische Behandlung beginnt grundsätzlich mit einer Erstanamnese, einem Gespräch zur ausführlichen Aufnahme all´ Ihrer Beschwerden, zu dem Sie bitte bis zu zwei Stunden einplanen. Für ein Erstgespräch mit Kindern können wir die Zeit auch anders einteilen, bestimmte Fragen alleine oder zu einem späteren Zeitpunkt am Telefon besprechen.

 

Nachdem ich mir ein möglichst genaues und umfassendes Bild über die Gesamtheit Ihrer Beschwerden gemacht habe, werde ich dieses erste Gespräch mit all seinen Informationen ausarbeiten und ein passendes homöopathisches Arzneimittel für Sie oder Ihr Kind auswählen. Dazu bekommen Sie eine genaue Anleitung zu Art und Dauer der Einnahme Ihres Mittels und worauf Sie während der Behandlung achten sollten.

 

Meist vereinbare ich mit Ihnen ein telefonisches "Feedback" nach etwa zwei Wochen, um die Wirkungsweise des ausgewählten Mittels einschätzen zu können.

 

Je nach Art der Erkrankung und Grad der Beschwerden sollten wir eine erste Folgekonsultation nach 3 - 4  Wochen ins Auge fassen, um den Heilungsverlauf gut beobachten und beurteilen zu können. Spätere Konsultationen können auch in längeren Abständen erfolgen.

 

Generell lässt sich sagen, dass wir für schon lange bestehende chronische Erkrankungen mehr Zeit und Geduld aufbringen müssen als für relativ kurze akute Beschwerden. Als allgemeines Messinstrument bei der Behandlung chronischer Erkrankungen dient in erster Linie eine deutlich  wahrnehmbare Verbesserung  Ihres Allgemeinzustandes. 

 

Bei Unsicherheiten, Nachfragen oder akuten Erkrankungen innerhalb der Behandlungszeit melden Sie sich bitte telefonisch in meiner Praxis. Ein Anrufbeantworter ist während meiner Behandlungszeiten immer eingeschaltet und mein Rückruf erfolgt auf jeden Fall noch am gleichen Tag.

 

Die Homöopathie ist eine sehr schonende, tiefgreifende und ganzheitliche   Heilmethode. Da ich Sie als "gesamten Menschen" behandele, spielt die eigentliche Indikation Ihrer Erkrankung nicht unbedingt die Hauptrolle.

Trotzdem hat sich eine homöopathische Behandlung bei bestimmten Krankheits -und Beschwerdebildern aus meiner Praxiserfahrung sehr  bewährt. Auch begleitend in psychotherapeutischen Prozessen haben sich homöopathische Arzneimittel als sehr hilfreich erwiesen.


 

 

Häufige Beschwerden in der homöopathischen Praxis

 

Akute Infekte aller Art

Allergische Erkrankungen (Heuschnupfen, Asthma...)

Hauterkrankungen (Neurodermitis, Schuppenflechte...)
Wiederkehrende Erkältungs - bzw. Atemwegserkrankungen

Rheumatische Erkrankungen

Magen - Darmbeschwerden

Wiederkehrende Harnwegsinfekte

Menstruations-, Schwangerschafts- und Wechseljahrsbeschwerden

 

Schlafstörungen aller Art

Burnout - und Erschöpfungssyndrom

Depressive Erkrankungen

Ängste, Panikattacken

Essstörungen

 

Entwicklungsprobleme bei Kindern

Folgen von Impfungen und Impfberatung

Schul - und Verhaltensauffälligkeiten

ADHS / ADS



 

Was ist eigentlich Homöopathie und woher kommt sie ?

 

 

Die klassische Homöopathie ist eine ganzheitliche Heilmethode, die darauf zielt, das innere gesundheitliche Gleichgewicht des Patienten bis zu seiner vollständigen Genesung wiederherzustellen. Sie wurde vor über 200 Jahren von dem deutschen Arzt und Chemiker  Dr. Samuel Hahnemann (1755 - 1843) entwickelt.

 

"Similia similibus curentur" - Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt, lautet der wichtigste Grundsatz der Homöopathie, den Samuel Hahnemann nach unzähligen Beobachtungen, Forschungen und eigenen Versuchen aufstellte. Er konnte feststellen, dass Patienten nur durch eine Arznei geheilt werden, die bei einem gesunden Menschen ähnliche Symptome hervorruft wie die, unter denen der Kranke leidet.

 

Alle homöopathischen Arzneimittel werden in potenzierter Form verabreicht. Dr. Hahnemann beobachtete in der Arbeit mit seinen Patienten, dass die Potenzierung von Arzneisubstanzen, d. h. eine schrittweise Verdünnung und Verschüttelung, die Heilkraft des Mittels enorm verstärkt und dabei die oft giftigen Ursubstanzen zugleich harmloser macht. Es scheint, als ob durch die Potenzierung die in der Substanz verschlüsselt vorhandene Information freigesetzt wird.

 

Ein anderes grundlegendes Prinzip der homöopathischen Heilkunst besteht darin, den Patienten als Ganzes, als Individuum zu betrachten. Um einen Menschen erfolgreich zu behandeln, müssen nicht nur die körperlichen Symptome, sondern auch der emotionale und geistige Zustand des Patienten erkannt werden.

Es gibt kein Arzneimittel für eine spezielle Krankheit, da in homöopathischem Sinn nicht einzelne Organe oder Organsysteme erkrankt sind, sondern der Patient in seiner Gesamtheit, seiner sogenannten Lebenskraft. Ein Homöopath behandelt nicht nur das vorherrschende Symptom, sondern sucht nach einem individuell gewählten Mittel, welches zur Geamtheit aller Beschwerden des Patienten passt.  So können zwei Patienten mit der gleichen Krankheit ganz unterschiedliche homöopathische Arzneien benötigen.

 

Die Homöopathie ist eine sogenannte Regulationstherapie. Ein gut gewähltes Arzneimittel setzt beim Patienten einen Reiz, der die Selbstheilungskräfte anregt, und so nicht nur Krankheitssymptome beseitigt, sondern zu vollständiger Gesundheit führen soll.